Bleiben Sie auf dem Laufenden!
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie kennen die Altenhagener Brücke, sie ist Ihnen ein
Begriff als schnelle Verbindung zur A1, als Verkehrsknotenpunkt in der Hagener
City, als Tor in den Stadtteil Altenhagen - oder auch als städtebauliches
Ärgernis. Für viele Menschen ist sie jedoch auch Wohnstandort. Dicht gedrängt
leben um die Brücke vor allem Menschen aus 82 Ländern. Etliche sind dort groß
geworden und haben sich mit dem verbauten Blick oder dem Einblick der
Autofahrer in ihr Wohnzimmer arrangiert.
Gefragt wurden sie nie, wie es sich dort lebt, woher sie
kommen, wovon sie träumen, wonach sie sich sehnen. Milica Reinhart, Künstlerin
aus Hagen und gebürtige Kroatin, und Marjan Verkerk, Künstlerin aus Amsterdam,
tun das. Sie fragten Menschen aus Marokko, Kenia, Nigeria, aus Griechenland,
der Türkei, aus Bosnien, Serbien und Portugal, Polen, Russland, Italien und
Brasilien. Und sie fragten vor allem die Frauen nach ihrer Geschichte und nach
den Farben ihrer Heimat und Erinnerung.
Diese Farben sind für Milica Reinhart und Marjan Verkerk die
Grundlage für die Gestaltung der Brücke. Auf einer Länge von 450 m über dem
Knotenpunkt Eckeseyer Str./Graf von Galen-Ring soll die Brücke im Zuge der
Sanierung bemalt werden mit den Farben der Erinnerung. Zudem soll das Wort
„Brücke“ in vielen Sprachen durch handschriftliche Leuchtbuchstaben weithin
sichtbar sein.
Die Altenhagener
Brücke- Symbol für Verständigung der Kulturen!
Die Verknüpfung des sozialen Anliegens - die Integration
unserer zugewanderten Bevölkerung - mit einer groß angelegten Kunstaktion im
Freiraum zu verbinden, ist vielfach auf Interesse und Begeisterung gestoßen.
Theaterleute, Jugendmusikgruppen, Filmemacher, ein Schriftsteller - sie alle
haben sich auf den Weg gemacht, um das Projekt mit eigenen künstlerischen
Produktionen zu begleiten.
Die Kulturabteilung der Staatskanzlei und das Ministerium
für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Fonds
Soziokultur und die Sparkassen-Stiftung haben finanzielle Unterstützung
zugesagt. Das Kulturhauptstadt-Büro wird die Brücke in die offizielle Liste der
Leuchtturmprojekte aufnehmen und fördern. Bundesmittel aus der Sonderförderung
„Soziale Stadt“ stehen bereit. Auch viele Firmen und Hagener Bürgerinnen und
Bürger unterstützen das Projekt bereits.
Da die Stadt Hagen, mit ihrem immensen Schuldenberg, die
vorgesehenen Eigenmittel für die Sanierung in Höhe von 44.000 € für das Projekt
(Kostenplan s.u.) nicht verwenden darf, hat die Bezirksregierung –
verantwortlich für die sorgfältige Verwendung öffentlicher Mittel – ausnahmsweise
zugesagt, Spenden für das Projekt als Eigenanteil anzuerkennen. Wir brauchen
neben den öffentlichen Mitteln deshalb auch Private und dabei besonders Ihre
persönliche Unterstützung!
Die Künstlerinnen Milica Reinhart und Marjan Verkerk, Tina
Jerman von der EXILE-Kulturkoordination sowie die Stadt Hagen setzen sich,
gemeinsam mit vielen Unterstützern, für dieses Projekt ein.
Für Ihre Spende erhalten Sie eine, bei Ihrem Finanzamt
abzugsfähige, Spendenquittung. Spenderinnen und Spender werden bei einer Spende
ab 100 € auf Wunsch auf einer Tafel am Kunstwerk genannt.
Wir sind sicher: Mit
Ihrer Unterstützung wird die Umsetzung dieser einmaligen Idee gelingen!
Mit herzlichen Grüßen von der EXILE-Kulturkoordination
Ihre
Tina Jerman
Projektmanagerin,
im April 2008
EXILE-Kulturkoordination e.V.
Bankverbindung: Sparkasse Essen – BLZ 360 501 05 - Konto: 1804053 – Stichwort
„Brücke“
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